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Umbau im Bestand

Badewanne zu Dusche umbauen: Ablauf, Aufwand, Grenzen

Beim Umbau von der Wanne zur Dusche wird die Badewanne ausgebaut und an ihrer Stelle ein Duschplatz hergestellt: Anschlüsse anpassen, Boden und Wandflächen abdichten, Oberflächen schließen, Abtrennung setzen. Der Aufwand hängt daran, ob nur der Wannenbereich neu wird oder ob das Bad dabei insgesamt saniert wird.

Wir bauen nicht selbst um. Wir nehmen Ihre Beschreibung entgegen und geben sie an einen passenden Fachbetrieb weiter, der Ihr Gebiet bedient. Für Sie ist die Anfrage kostenlos und unverbindlich; vergütet werden wir von dem Fachbetrieb, an den wir weitergeben — nicht von Ihnen.

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Bodengleicher Duschplatz in der ehemaligen Wannennische: drei mit hellblaugrauen Fliesen belegte Wände, in der linken ein Fenster mit weiß verputzter Laibung, ein quadratischer Punktablauf im gefällegeschnittenen Fliesenboden, rechts eine feststehende Glasscheibe und ein Eckregal aus Edelstahl mit zwei Pumpflaschen.
Wanne-zu-Dusche-Umbau
Der Austausch einer eingebauten Badewanne gegen einen Duschplatz an derselben Stelle. Dazu gehören Rückbau der Wanne und ihrer Verkleidung, Anpassung von Zulauf und Ablauf, Herstellung von Gefälle und Abdichtung im neuen Duschbereich, Belag auf Boden und Wand sowie die Abtrennung.
Der Umbau ist ein Teilumfang und keine Badsanierung: WC, Waschplatz und die übrigen Flächen bleiben unberührt. Daraus entsteht die Frage, an der er schwierig wird: Der neue Belag muss an den alten anschließen, und ein Fliesenspiegel, der vor Jahren verlegt wurde, lässt sich nicht ohne Weiteres ergänzen.

Der Ablauf in sechs Schritten

Die Reihenfolge gibt die Sache vor: Erst wenn die Wanne draußen ist, sieht man, was dahinter liegt — und erst wenn die Abdichtung trocken ist, darf der Belag darauf.

  1. 1. Aufmaß und Bestandsaufnahme

    Der Betrieb misst den Wannenbereich, prüft die Lage von Zulauf und Ablauf und beurteilt den Fliesenspiegel. Hier fällt auch die Entscheidung, wie weit der neue Belag reichen soll.

  2. 2. Rückbau der Wanne

    Wanne, Verkleidung und die angrenzenden Fliesen kommen heraus. Was darunter zum Vorschein kommt — Leitungsverlauf, Untergrund, Feuchtespuren —, sieht niemand vorher.

  3. 3. Anschlüsse anpassen

    Der Ablauf einer Wanne sitzt anders als der einer Dusche. Zulauf, Ablauf und, wo nötig, die Vorwand werden auf die neue Nutzung umgebaut; die Position der Armatur wird dabei festgelegt.

  4. 4. Untergrund, Gefälle und Abdichtung

    Der Boden im Duschbereich wird aufgebaut, das Gefälle hergestellt und die Verbundabdichtung mit allen Anschlüssen aufgebracht. Danach folgt eine Trocknungszeit, die im Zeitplan steht und sich nicht verkürzen lässt.

  5. 5. Belag auf Boden und Wand

    Der neue Belag wird verlegt und an den vorhandenen angeschlossen. Wo ein unauffälliger Anschluss nicht gelingt, ist eine bewusst gesetzte Kante die ehrlichere Lösung als ein Farbtreffer, der keiner ist.

  6. 6. Abtrennung, Armatur, Fugen

    Abtrennung montieren, Armatur und Brause setzen, elastische Anschlussfugen herstellen. Danach die Übergabe — mit den Unterlagen, die während der Arbeit entstanden sind.

Zwei Umfänge, zwischen denen entschieden wird

Der Unterschied liegt nicht in der Dusche, sondern in der Fläche drumherum. Er entscheidet über Dauer, Preis und darüber, wie das Bad hinterher aussieht.

  • Teilumbau im Wannenbereich

    Was erneuert wird
    Wanne, Anschlüsse, Bodenaufbau und Abdichtung im Duschbereich, Belag im betroffenen Bereich, Abtrennung
    Was dabei zu klären ist
    Wie der neue Belag an den vorhandenen anschließt und wo die Kante sichtbar wird
  • Umbau mit Erneuerung der Oberflächen

    Was erneuert wird
    Zusätzlich Wand- und Bodenbelag im ganzen Raum, dazu Silikonfugen und Anstrich
    Was dabei zu klären ist
    Ob WC und Waschplatz während der Arbeiten benutzbar bleiben und wie lange

Beide Umfänge sind legitim. Der Teilumbau ist der kleinere Eingriff, der zweite Umfang die Antwort auf einen Fliesenspiegel, der ohnehin nicht mehr zu ergänzen ist. Lassen Sie beides im selben Angebot getrennt ausweisen.

Die drei Grenzen des Teilumbaus

Die erste ist der Abwasseranschluss. Der Ablauf einer Badewanne liegt anders als der einer bodengleichen Dusche — höher und an anderer Stelle. Ob er sich ohne Eingriff in den Bodenaufbau anpassen lässt, entscheidet darüber, ob eine bodengleiche Lösung an dieser Stelle überhaupt möglich ist oder ob es eine flache Duschwanne wird.

Die zweite ist die Aufbauhöhe. Sie ist dieselbe Frage wie bei jedem nachträglichen Einbau: Gefälle, Abdichtung und Ablaufkörper brauchen Platz im Boden. Was zur Verfügung steht, zeigt sich, wenn die Wanne draußen ist.

Die dritte ist der Fliesenspiegel. Hinter einer Wanne liegt eine Fläche, die nie sichtbar war und deshalb anders aussieht als der Rest. Wird nur der Wannenbereich neu gefliest, entsteht eine Kante. Sie lässt sich gestalten — als bewusste Materialgrenze, als Nische, als abgesetzte Fläche —, aber sie verschwindet nicht. Wer das vorher weiß, entscheidet ruhiger als der, der es nach dem Rückbau erfährt.

Was im Angebot getrennt ausgewiesen sein sollte

Angebote für denselben Umbau gehen auseinander, wenn sie nicht dasselbe enthalten. Diese Posten machen sie vergleichbar:

  • Rückbau der Wanne mit Verkleidung, Abtransport und Entsorgung.
  • Anpassung von Zulauf und Ablauf, mit Angabe, ob in den Bodenaufbau eingegriffen wird.
  • Bauform der neuen Dusche — bodengleich, flache Wanne oder aufgestellte Wanne.
  • Abdichtungssystem und Ausbildung der Anschlüsse.
  • Fläche des neuen Belags und die Aussage, wie der Anschluss an den vorhandenen Belag ausgeführt wird.
  • Abtrennung mit Maß, Glasart und Beschlag.
  • Armatur und Brause — Aufputz oder Unterputz, weil das den Eingriff in die Wand bestimmt.
  • Was ausdrücklich nicht enthalten ist, und wie ein Nachtrag berechnet und abgestimmt wird.

Wenn die Wanne doch bleiben soll

Nicht jede Unzufriedenheit mit einer Wanne ist ein Grund, sie auszubauen. Ist die Wanne technisch in Ordnung und stört nur die Oberfläche — stumpf, vergilbt, an einzelnen Stellen beschädigt —, ist das Beschichten der kleinere Eingriff: Die Wanne bleibt an ihrem Platz, Fliesen und Anschlüsse bleiben unberührt.

Und wenn die Frage lauter ist als der Zustand der Wanne — ob im Bad überhaupt eine Wanne oder eine Dusche stehen soll —, gehört sie vor die Beauftragung und nicht in die Bauphase. Die Entscheidungshilfe im Ratgeber stellt beides gegenüber, ohne für eine Seite zu werben.

Häufige Fragen

Wie läuft der Umbau von der Badewanne zur Dusche ab?

Der Umbau von der Wanne zur Dusche läuft in sechs Schritten: Aufmaß, Rückbau der Wanne, Anpassung von Zulauf und Ablauf, Aufbau von Gefälle und Abdichtung, Verlegen des Belags und schließlich Montage von Abtrennung und Armatur. Zwischen Abdichtung und Belag liegt eine Trocknungszeit, die sich nicht verkürzen lässt.

Was kostet es, eine Badewanne durch eine Dusche zu ersetzen?

Der Preis für den Umbau entsteht aus vier Blöcken: Rückbau und Entsorgung der Wanne, Anpassung der Anschlüsse, Bodenaufbau mit Abdichtung und die Oberflächen samt Abtrennung. Der Unterschied zwischen zwei Angeboten liegt vor allem darin, wie viel Fläche neu belegt wird — ein Teilumbau und eine Oberflächenerneuerung im ganzen Raum sind zwei verschiedene Aufträge.

Wie lange dauert der Umbau von Wanne zu Dusche?

Die Dauer des Umbaus bestimmen zwei Wartezeiten und die Abstimmung der Gewerke: Die Abdichtung muss vor dem Verlegen des Belags durchtrocknen, und der Belag muss vor dem Verfugen ansteifen. Dazu kommt die reine Arbeitszeit für Rückbau, Installation und Montage. Einen Zeitraum nennt der Betrieb, wenn der Umfang feststeht.

Muss dabei das ganze Bad neu gefliest werden?

Ein Umbau im Wannenbereich ist ohne Neuverfliesung des ganzen Raums möglich. Die Grenze liegt beim Anschluss: Hinter der alten Wanne liegt eine Fläche, die nie sichtbar war, und ein älterer Fliesenspiegel lässt sich nicht ohne Weiteres ergänzen. Dann entsteht eine sichtbare Kante — gestalten lässt sie sich, wegplanen nicht.

Wird die neue Dusche automatisch bodengleich?

Ob an der Stelle der Wanne eine bodengleiche Dusche entsteht, entscheidet der Bodenaufbau. Der Wannenablauf liegt anders als ein Duschablauf; ob er sich ohne Eingriff in den Boden anpassen lässt und ob genug Aufbauhöhe frei wird, zeigt sich erst, wenn die Wanne ausgebaut ist. Alternativen sind eine flache eingelassene oder eine aufgestellte Duschwanne.

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Die Anfrage über dieses Portal ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ihre Beschreibung geht an einen passenden Fachbetrieb, der Ihr Gebiet bedient, und an niemanden sonst. Vergütet werden wir von dem Fachbetrieb, an den wir weitergeben; eine Vermittlungsgebühr fällt für Sie nicht an, und aus der Anfrage entsteht kein Auftrag.

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