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Badkonfigurator: in fünf Schritten zum Anfrageprofil

Für ein erstes Angebot braucht ein Fachbetrieb fünf Angaben: was gemacht werden soll, wie groß der Raum ungefähr ist, in welchem Zeitraum gebaut wird, wo das Bad liegt und wie er Sie erreicht. Alles andere — Sanitärwunsch, Leitungslage, Ausstattungslinie — verbessert das Angebot, entscheidet aber nicht darüber, ob es zustande kommt.

Diese Seite geht die fünf Schritte durch und sagt zu jedem, wofür der Betrieb die Angabe braucht und was gilt, wenn Sie sie nicht kennen. Am Ende steht dasselbe Formular, das auf jeder Seite dieser Domain verlinkt ist.

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Lieber schreiben? info@badsanierung-fachbetriebe.de

Die fünf Schritte

Von oben nach unten. Für jeden Schritt gibt es eine Antwort für den Fall, dass Sie es noch nicht wissen — geraten ist schlechter als offen.

  1. 1. Umfang

    Komplettbad, Teilsanierung, Badewanne zu Dusche, neue oder bodengleiche Dusche, Gäste-WC oder nur Oberflächen. „Weiß ich noch nicht — ich habe dazu eine Frage“ ist eine gleichwertige Antwort: Wer den Umfang schon kennt, hat die Planung hinter sich.

  2. 2. Raumgröße

    Vier Bänder von unter vier bis über neun Quadratmetern, dazu „Weiß ich nicht genau“. Schätzen genügt — die Größe ordnet den Auftrag ein, sie ist kein Aufmaß.

  3. 3. Bestand und Wünsche

    Freiwillig, aber wirksam: ob eine Dusche, eine Wanne oder beides ins Bad soll, wie es um die Leitungen steht, ob das Gebäude ein Altbau ist, ob das Bad ein Fenster hat und ob der Grundriss sich ändern soll.

  4. 4. Zeitraum

    So bald wie möglich, in den nächsten drei oder sechs Monaten, später oder erst einmal Angebote sammeln. Die Angabe entscheidet, ob ein Betrieb Kapazität einplanen kann — und sie darf ehrlich „ich sammle noch“ lauten.

  5. 5. Ort und Rückweg

    Postleitzahl und Ort steuern, welche Betriebe die Anfrage erhalten. Dazu Ihr Name und ein Rückweg: Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, eines von beiden genügt. Zuletzt die zwei Einwilligungen — ohne sie darf die Anfrage nicht weitergegeben werden.

Was jede Angabe im Angebot bewirkt

Die linke Spalte ist das Formularfeld, die rechte Ihr Ausweg, wenn Sie die Antwort nicht kennen.

  • Umfang

    Wofür der Betrieb sie braucht
    Er entscheidet, welche der fünf Kostenblöcke überhaupt anfallen
    Wenn Sie es nicht wissen
    „Weiß ich noch nicht“ wählen — dann geht es zuerst um die Planung, nicht um den Preis
  • Raumgröße

    Wofür der Betrieb sie braucht
    Sie skaliert Fliesenfläche, Estrichmenge und Rückbaumasse
    Wenn Sie es nicht wissen
    „Weiß ich nicht genau“ — der Betrieb misst beim Ortstermin auf
  • Leitungslage

    Wofür der Betrieb sie braucht
    Der größte Hebel auf die Spanne: bleiben, teilweise oder ganz neu
    Wenn Sie es nicht wissen
    Offen lassen. Was in der Wand liegt, sieht man erst nach dem Öffnen
  • Ausstattungslinie

    Wofür der Betrieb sie braucht
    Sie bewegt Oberflächen und Objekte, nicht den Rückbau
    Wenn Sie es nicht wissen
    „Noch offen — bitte Spanne zeigen“ statt einer geratenen Stufe
  • Zeitraum

    Wofür der Betrieb sie braucht
    Kapazitätsplanung; er bestimmt, wann ein Termin überhaupt möglich ist
    Wenn Sie es nicht wissen
    „Später — der Termin ist offen“ ist eine vollwertige Antwort
  • Postleitzahl und Ort

    Wofür der Betrieb sie braucht
    Sie steuern, welche Betriebe die Anfrage erhalten
    Wenn Sie es nicht wissen
    Diese Angabe braucht es in jedem Fall — ohne sie gibt es keinen Empfänger
Anfrageprofil
Die Zusammenstellung der Angaben, mit denen ein Fachbetrieb entscheiden kann, ob er für Ihr Vorhaben zuständig ist und was er dafür ansetzen muss — Umfang, Größe, Ort, Zeitraum und Rückweg.
Ein vollständiges Profil ist für Sie kein Selbstzweck: Es entscheidet darüber, ob das erste Gespräch einen Termin ergibt oder eine Rückfragerunde. Je klarer der Umfang beschrieben ist, desto genauer fällt das Angebot aus — und desto weniger müssen Sie beim Ortstermin noch einmal von vorn erklären.

Was freiwillig bleibt

Diese Felder verbessern das Angebot, sind aber keine Bedingung. Wer sie überspringt, bekommt trotzdem eine Antwort:

  • Ob Dusche, Badewanne oder beides ins Bad sollen.
  • Die Ausstattungslinie — solide, gehoben, hochwertig oder noch offen.
  • Ihre Rolle am Objekt: selbstnutzend, vermietend, Mietpartei, Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft.
  • Die Bestandslage: alte Leitungen, Altbau, Bad ohne Fenster, Grundrissänderung, mehr als ein Bad.
  • Eine freie Nachricht, wenn etwas nicht in die Auswahlfelder passt.

Was das Formular nicht fragt

Es fragt nicht nach Gesundheit. Weder nach einem Pflegegrad noch nach einer Bewegungseinschränkung noch danach, ob das Bad barrierefrei werden soll. Jede dieser Fragen erhebt ein Gesundheitsdatum im Sinne von Art. 9 DSGVO; gefragt wird deshalb ausschließlich nach dem Objekt.

Fotos gehen nicht über das Formular, sondern per E-Mail. Ein Bild des alten Bades sagt fachlich mehr als vier Auswahlfelder — schicken Sie es an die Adresse neben dem Formular und nennen Sie dabei Postleitzahl und Ort.

Häufige Fragen

Welche Angaben braucht eine Anfrage zur Badsanierung?

Pflicht sind fünf Angaben: der Umfang, die ungefähre Raumgröße, der Zeitraum, Postleitzahl und Ort sowie ein Rückweg — Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, eines von beiden genügt. Sanitärwunsch, Leitungslage und Ausstattungslinie sind freiwillig und verbessern das Angebot, ohne über sein Zustandekommen zu entscheiden.

Was passiert, wenn ich den Umfang noch nicht kenne?

Der Umfang lässt sich mit „Weiß ich noch nicht — ich habe dazu eine Frage“ offenlassen. Die Anfrage geht dann als Planungsfrage heraus statt als Preisanfrage, und das erste Gespräch mit dem Betrieb dreht sich um den Zustand des Bades. Eine geratene Angabe wäre schlechter: Sie erzeugt ein Angebot für ein Vorhaben, das Sie nicht beschrieben haben.

Wie viele Betriebe erhalten meine Anfrage?

Ihre Anfrage geht an einen passenden Fachbetrieb, der Ihr Gebiet bedient — und an niemanden sonst. Welcher das ist, suchen wir nach dem Absenden; beim Ausfüllen steht er auch für uns noch nicht fest. Weiterverkauft oder an Dritte gegeben wird die Anfrage nicht.

Ist die Anfrage verbindlich?

Aus der Anfrage entsteht kein Auftrag und keine Zahlungspflicht. Sie ist eine Beschreibung Ihres Vorhabens, auf die ein Betrieb mit einem Angebot antworten kann. Ob Sie eines annehmen, mit wem Sie sprechen und ob Sie das Vorhaben verschieben, entscheiden allein Sie.

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